Dienstag, 28. Oktober 2008
Mumbai
Miriam und ich sind heute morgen in Mumbai, dem frueheren Bombay, angekommen. Die Inder haben vor ein paar Jahren die Stadt einfach umbenannt, genau wie Madras jetzt Chennai heisst, und anscheinend weiss keiner genau wieso. Naja, ungewoehnliches ist ja hier erlaubt. Wir haben im Zug einige Artikel ueber Bombay gelesen, unter bringt diese 20 Millionen Stadt ein Drittel der Einkommenssteuer Indiens ein, gleichzeitig existieren hier die groessten Slums Asiens. In dem Reisefuehrer hiess es, Bombay wuerde mit seinem Laerm, Dreck und Verkehrschaos von keiner Stadt Indiens uebertroffen werden und nach unseren Erfahrungen mit Delhi waren Miriam und ich starr vor Entsetzen bei dem Gedanken dass es noch schlimmer gehen koennte. Als wir heute morgen dann allerdings mit einer leeren S-Bahn an der Churchgate Station mitten im Zentrum ankamen wurden wir ueberrascht von leeren Strassen abgesehen von einigen lethargischen Suessigkeitenverkaeufern und ein paar tollwuetigen Hunden sowie einer fuer indische Verhaeltnisse Totenstille in der Metropole. Kein Wunder, heute ist der zweite Tag von Diwali, dem hinduistischen Pendant zu Weihnachten, an dem alle indischen Familien zusammen mit Geschenken, Essen und lauter lauten Boellern feiern. Diese Boeller unterstehen in Indien wohl keiner gesetzlichen Norm, jedenfalls explodierte vorhin einer neben uns der wohl ohne Probleme einen groesseren Hund oder einen halben Menschen zerfetzen koennte - keine schoene Vorstellung! Naja, wir sind bisher ein bisschen herumspaziert und das ist bei ca. 38 Grad und 97% Luftfeuchtigkeit echte Schwerstarbeit. Spaeter wollen wir uns mit einer indischen Aerztin treffen, die mit Miriams Freundin Carla befreundet ist, und Abendessen gehen. Darauf freuen wir uns schon riesig. Bis demnaechst!
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