In Kerala haben wir einige sehr beliebte Touristenziele abgeklappert. Ein angeblich zu den "10 things to do before you die" gehoerendes Muss sind die sogenannten Backwaters, ein sich ueber zig Quadratkilometer erstreckendes Netz aus Kanaelen, die sich zwischen Reisfeldern und Doerfern schlaengeln und sowohl als Transportweg als auch zum Bewaessern der Felder dienen. Die Vielfalt an Voegeln, die hier heimisch sind, ist ueberwaeltigend. Weniger ueberwaeltigend war allerdings die sonstige Tierwelt, die wir zu Gesicht bekamen bzw. mit der wir engen Kontakt hatten, es handelte sich naemlich hierbei um etwa 10 cm grosse Riesenkakerlaken, die sich in unserem Hausboot sehr heimisch fuehlten und eifrig dabei waren sich zu vermehren. Diese Boote mietet man fuer 22 Stunden und faehrt mit ihnen eifrig im Kreis herum. Viel bekommt man von den Backwaters dabei nicht zu sehen, jedenfalls war die Fahrt mit der Faehre, die uns am naechsten Tag von Alleppey nach Kottayam brachte, wesentlich schoener und kostete auch nur 10 Rupies anstatt 3500. Der Service auf dem Hausboot war aber ansonsten klasse, frische Ananas, 3x essen, nur die Dusche funktionierte leider nicht, bloed, wenn man den ganzen Tag soviel schwitzt, dass man nicht auf Toilette muss, aber ansonsten waren wir richtige Prinzessinnen. Tja, Fazit: Ohne die Hausboottour haetten wir sterben koennen, ohne die Faehre nicht.
Hier ein paar Fotos:

Einer der Hauptkanaele in Alleppey mit dem ueblichen Hausbootstau.

Klimatische Anpassungsschwierigkeiten...

Eine Arbeiterin haeuft Cardamom auf in einer Gewuerzfabrik in Kumily (nahe Periyar National Park).

Na, damit haben wir nicht mehr gerechnet, eigentlich ist die Regenzeit in Indien vorbei.


Abendstimmung und Sonnenuntergang in den Backwaters.
1 Kommentar:
Eine Bemerkung: Ute ist fast immer auf der rechten Seite des Bildes und Miriam auf der linken. Hmmmmm!??
Kommentar veröffentlichen